Prozesse automatisieren

Die Arbeit, die sich jede Woche gleich wiederholt, erledigt die Software.

Belege erfassen, Daten von Hand übertragen, jeden Montag denselben Bericht zusammenbauen: Das sind Stunden, die niemand bemerkt, weil sie über den Monat verteilt sind. Wir rechnen zuerst aus, was ein Ablauf wirklich kostet, und automatisieren dann den, der doppelt zurückgibt: einmal beim Aufwand, den Sie sparen, und einmal bei der Menge, die dieselben Leute danach schaffen.

  • Erst rechnen, dann bauen
  • Der alte Weg läuft weiter
  • Festpreis nach dem Erstgespräch
Wann sich Automatisieren lohnt

Vier Anzeichen dafür, dass bei Ihnen jemand die Arbeit einer Maschine macht.

Jemand tippt PDF-Daten ab

Ein Lieferschein oder ein Formular kommt als PDF, und danach steht dasselbe noch einmal im Programm, Feld für Feld. Der Fehler passiert nicht beim ersten Mal, sondern beim zwanzigsten am Nachmittag.

Lieferantenrechnungen einzeln erfassen

Jeden Monat derselbe Stapel: öffnen, Betrag und Konto abtippen, ablegen. Die Rechnungen sehen alle anders aus, der Handgriff ist jedes Mal derselbe.

Der Bericht am Montagmorgen

Zahlen aus drei Programmen in eine Tabelle kopieren, Formeln nachziehen, als PDF verschicken. Wer das übernimmt, ist bis zum Mittag damit beschäftigt.

Meldungen von Hand verschicken

Terminbestätigung, Erinnerung, Statusmeldung: jeweils eine Mail, jeweils einzeln getippt. Bei zehn Kunden geht das gut, bei zweihundert nicht mehr.

Was wir automatisieren

Sechs Abläufe, die in fast jedem Betrieb ähnlich aussehen.

Belege und Rechnungen erfassen

Die Rechnung kommt als PDF oder als Foto, die Software liest Lieferant, Betrag, Datum und Nummer heraus und legt sie zur Freigabe bereit. Was unklar bleibt, kommt auf einen kleinen Stapel für Menschen.

Daten von einem System ins andere

Die Bestellung aus dem Shop erscheint in der Buchhaltung, die Adresse aus dem Formular im CRM. Einmal eingegeben, überall gleich, ohne dass abends jemand nachträgt.

Berichte, die sich selbst bauen

Derselbe Bericht, dieselben Quellen, jeden Montag früh im Posteingang. Auf Wunsch als Seite, die immer den aktuellen Stand zeigt, statt als Anhang, den nachher jemand suchen muss.

Meldungen und Erinnerungen

Terminbestätigung, Erinnerung zwei Tage vorher, Hinweis auf eine offene Rechnung. Ausgelöst von einer Regel und nicht davon, dass gerade jemand daran denkt.

Freigaben mit Weg und Frist

Wer prüft, wer freigibt und was geschieht, wenn nach drei Tagen niemand reagiert hat. Der Weg steht vorher fest und lässt sich hinterher nachvollziehen.

Sichtprüfung mit der Kamera

Zählen, sortieren, Abweichungen erkennen: Eine Kamera prüft, was heute jemand von Auge kontrolliert, und meldet die Fälle, die ein Mensch anschauen muss.

Wo man anfängt

Die Rechnung ist einfach: wie oft im Monat, mal wie viele Minuten

Eine Automatisierung scheitert selten am Werkzeug und meistens am falschen ersten Prozess. Deshalb steht am Anfang keine Technik, sondern eine Multiplikation, die jeder im Betrieb nachrechnen kann. Und sie hat zwei Seiten: was der Ablauf nicht mehr kostet, und was zusätzlich in dieselbe Woche hineinpasst.

Wie oft mal wie lange

Zählen Sie, wie oft ein Handgriff im Monat vorkommt, und stoppen Sie die Minuten einmal ehrlich. Zwölf Minuten, achtzig Mal im Monat, ergeben sechzehn Stunden. Über diese Zahl lässt sich reden, über ein Gefühl nicht.

Der erste Prozess ist der langweiligste

Nicht der sichtbarste und nicht der, über den am lautesten geklagt wird, sondern der, der sich am häufigsten gleich wiederholt. Langweilig heisst hier: gut vorhersehbar, und darum günstig zu bauen und leicht zu prüfen.

Was auf der anderen Seite steht

Bauen kostet einmal, der Betrieb kostet monatlich, und der Ablauf will gepflegt werden, sobald sich etwas ändert. Geht die Rechnung über ein Jahr nicht auf, sagen wir es, bevor wir anfangen.

Mit KI und ohne KI

Das meiste, was Zeit spart, braucht gar keine KI

Regeln sind günstiger, schneller und überprüfbar: Sie tun jedes Mal genau dasselbe. Ein Modell kommt erst dort dazu, wo etwas gelesen oder eingeordnet werden muss, das jedes Mal anders aussieht.

Was Regeln erledigen

Wenn A passiert, tue B. Bestellung eingegangen, also Beleg schreiben und Lagerbestand anpassen. Solche Ketten laufen jahrelang gleich, kosten im Betrieb fast nichts und liefern immer dasselbe Ergebnis.

Wo KI wirklich hilft

Wenn jede Lieferantenrechnung anders aufgebaut ist, wenn Anfragen in freier Sprache einsortiert werden müssen, wenn ein Bild beurteilt wird. Dort wird eine Regel endlos lang, und ein Modell ist am richtigen Platz.

Warum die Mischung gewinnt

In den meisten Abläufen übernimmt KI einen einzigen Schritt, das Lesen oder das Einordnen, und der Rest bleibt Regel. Das ist im Betrieb günstiger und leichter zu prüfen, wenn einmal etwas nicht stimmt.

Der Mensch im Ablauf

Was von allein läuft und was eine Unterschrift braucht

Nicht jeder Schritt gehört der Maschine. Die Grenze legen wir mit Ihnen vorher fest, und sie verläuft dort, wo ein Fehler Geld oder Vertrauen kostet.

Was ohne Rückfrage läuft

Schritte, die sich umkehren lassen und niemandem wehtun: Daten übertragen, Dokumente ablegen, einen Bericht verschicken, eine Erinnerung auslösen. Hier bringt eine Rückfrage nichts ausser Wartezeit.

Was eine Freigabe braucht

Zahlungen, Verträge, alles mit einer Frist und alles, was nach aussen geht. Die Software bereitet vor, ein Mensch bestätigt mit einem Klick. Das dauert Sekunden statt Minuten und bleibt trotzdem eine Entscheidung.

Was die Maschine getan hat

Jeder Schritt wird protokolliert: was ausgelöst wurde, mit welchen Werten und mit welchem Ergebnis. Läuft etwas schief, sehen Sie, an welcher Stelle, statt zu raten.

So gehen wir vor

Fünf Schritte, und der erste heisst messen, nicht bauen.

  1. 1

    Messen, wo die Zeit hingeht

    Zwei Wochen mitschreiben, wer was wie oft macht. Der teuerste Ablauf ist oft nicht der, über den geklagt wird, sondern einer, den alle für ganz normal halten.

  2. 2

    Den ersten Ablauf wählen

    Für zwei, drei Kandidaten rechnen wir Aufwand und Nutzen durch und nehmen den mit dem klarsten Ergebnis. Kommt keiner über die Schwelle, hören wir hier auf und sagen Ihnen das offen.

  3. 3

    Bauen

    Regeln, Anbindungen an Ihre Programme und, wo es nötig ist, ein Modell zum Lesen oder Einordnen. Gebaut wird mit Ihren echten Belegen und nicht mit Beispieldaten.

  4. 4

    Parallel laufen lassen

    Der neue Ablauf läuft eine Zeit lang neben dem alten, und Sie vergleichen die Ergebnisse. Erst wenn Sie ihm glauben, wird der Handbetrieb abgeschaltet.

  5. 5

    Den nächsten dazunehmen

    Der zweite Ablauf ist günstiger als der erste, weil Anbindungen, Freigaben und Protokoll bereits stehen. So wächst das Ganze in Schritten, über die Sie einzeln entscheiden.

Wann wir davon abraten

  • Wenn sich der Ablauf alle paar Wochen ändert: Was noch nicht eingespielt ist, wird durch die Automatisierung festgeschrieben, und der ständige Umbau kostet mehr als die Handarbeit.
  • Wenn etwas dreimal im Jahr vorkommt: Zwei Stunden Handarbeit pro Jahr tragen keinen Ablauf, der gepflegt sein will.
  • Wenn niemand im Team seine Arbeitsweise ändern möchte: Ein Ablauf, den alle umgehen, ist teurer als gar keiner.
  • Wenn in Wahrheit Daten fehlen: Dann ist nicht zu viel Handarbeit das Problem, sondern eine Lücke, und die schliesst keine Automatisierung.
Häufige Fragen
Was kostet eine Automatisierung?

Das hängt davon ab, wie viele Schritte der Ablauf hat, an wie viele Programme er andockt und ob dabei etwas gelesen werden muss, das jedes Mal anders aussieht. Deshalb nennen wir keine Zahl, bevor wir das wissen. Im kostenlosen Erstgespräch rechnen wir mit Ihnen durch, was der Handbetrieb heute kostet, danach erhalten Sie einen Festpreis für genau diesen Umfang. Dazu kommen die laufenden Kosten für den Betrieb und, falls ein Modell mitliest, dessen Verbrauch.

Kostenloses Erstgespräch
Wie lange dauert es, bis etwas läuft?

Ein einzelner, klar umrissener Ablauf ist üblicherweise in wenigen Wochen lauffähig, weil wir bewusst mit einem anfangen und nicht mit zehn. Ein Datum nennen wir erst, wenn der Umfang steht und wir wissen, wie sich Ihre Programme anbinden lassen. Alles davor wäre geraten.

Verliert dadurch jemand seine Stelle?

So verkaufen wir es nicht. Was verschwindet, sind Handgriffe und keine Menschen: das Abtippen, das Kopieren, das Nachfassen. Wo automatisiert wird, ist der Anlass meistens der umgekehrte: Die Arbeit ist gewachsen und niemand kommt mehr hinterher. Wer heute Belege erfasst, prüft danach die Fälle, bei denen es auf ein Urteil ankommt.

Was passiert, wenn die Automatisierung einen Fehler macht?

Genau deshalb läuft sie am Anfang neben dem alten Weg, und Sie vergleichen die Ergebnisse. Danach schützen drei Dinge: die Freigabe überall dort, wo es um Geld, Fristen oder die Aussenwirkung geht, das Protokoll, das jeden Schritt festhält, und der Stapel für die Fälle, die der Ablauf selbst als unklar erkennt. Fehlerfrei ist keine Technik, und wer Ihnen das verspricht, verspricht zu viel.

Müssen wir dafür unsere Programme wechseln?

In der Regel nicht. Wir setzen auf dem auf, was Sie haben, und binden es über Schnittstellen an: Buchhaltung, Kasse, Lager, Shop. Gibt ein Programm von sich aus gar nichts heraus, führt meistens trotzdem ein Weg über Dateien oder einen Export. Und wo es wirklich nicht geht, sagen wir es vorher statt hinterher.

Reichen dafür nicht die fertigen Werkzeuge, die es schon gibt?

Oft ja, und dann sagen wir Ihnen das auch. Für einfache Ketten zwischen zwei Diensten sind Werkzeuge wie Zapier oder Make schneller aufgesetzt und im Unterhalt günstig. Eigenbau lohnt sich dort, wo viele Schritte zusammenhängen, wo Belege gelesen werden müssen, wo Freigaben und Protokoll dazugehören oder wo die Daten Ihr Haus nicht verlassen dürfen.

Sagen Sie uns, welcher Handgriff sich bei Ihnen am häufigsten wiederholt.

Im kostenlosen und unverbindlichen Erstgespräch rechnen wir mit Ihnen durch, wie viel Zeit dahintersteckt, was Sie damit sparen und wie viel mehr Sie mit denselben Leuten schaffen. Lohnt es sich nicht, sagen wir Ihnen das ehrlich. Wir antworten innerhalb von 24 Stunden.

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